USA führen neue Luftschläge im Iran durch - Verhandlungen laufen weiter
Das US-Militär hat erneut Ziele im südlichen Iran angegriffen. Begründet wird dies mit Selbstverteidigung gegen iranische Streitkräfte. Parallel finden Friedensgespräche statt.
Die USA haben nach eigenen Angaben im südlichen Iran zugeschlagen. Das Zentralkommando der US-Streitkräfte teilte mit, dass die Angriffe der Eigensicherung amerikanischer Soldaten dienen sollten. Dabei wurden demnach Raketenstellungen sowie iranische Boote in der Straße von Hormus ins Visier genommen, die möglicherweise Minen verlegen wollten.
Nach iranischen Angaben gab es bei den Angriffen in der Region um die Insel Larak Todesfälle. Das US-Militär machte zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern. Das jüngste Bombardement unterstreicht die angespannte Lage: Seit Ende Februar führen die USA und Israel gegen den Iran Krieg, worauf Teheran mit Gegenangriffen reagierte und die wichtige Meerengsstraße von Hormus teilweise blockierte.
Seit Anfang April gibt es allerdings eine brüchige Waffenruhe. Hinter den Kulissen verhandeln beide Seiten über ein dauerhaftes Friedensabkommen. Eine iranische Delegation ist derzeit in Katar, um Fortschritte zu besprechen. US-Außenminister Rubio signalisierte, dass die Gespräche über die genaue Formulierung eines möglichen Vertrags noch mehrere Tage dauern könnten. Ein zentraler Streitpunkt bleibt das iranische Atomprogramm und die Zukunft der Straße von Hormus.