Irans Regime nutzt Chamenei-Zeremonie für politische Signale

Mit mehrtägigen Trauerritualen für den getöteten Obersten Führer will die iranische Führung Stärke demonstrieren. Doch viele Teherraner hielten sich von der Prozession fern.
Im Iran findet derzeit eine mehrtägige Trauerzeremonie für Oberster Führer Chamenei statt. Allerdings geht es dabei um weit mehr als um persönliche Trauer – das Regime nutzt die Veranstaltungen gezielt, um politische Botschaften zu vermitteln.
Die Signale richten sich dabei sowohl an die eigene Bevölkerung als auch an die internationale Gemeinschaft. Mit dieser Inszenierung will die iranische Führung ihre Handlungsfähigkeit und Geschlossenheit unterstreichen.
Doch trotz der staatlichen Organisationsbemühungen blieben viele Bürger der Hauptstadt der Prozession in Teheran fern. Dies deutet darauf hin, dass die geplante Mobilisierungswirkung nur begrenzt gelungen ist.