Israel weitet Luftangriffe im Südlibanon aus
Das israelische Militär hat seine Operationen gegen die Hisbollah intensiviert und erklärt große Gebiete im Libanon zur Kampfzone. Nach Angaben lokaler Behörden gibt es mehrere Tote, darunter Zivilisten.
Israel hat seine Militäroperationen im Südlibanon ausgeweitet. Das Militär gab bekannt, dass Infrastruktur der Iran-unterstützten Hisbollah in mehreren Städten angegriffen wurde. Besonders die Stadt Tyrus war Ziel der Luftschläge. Das israelische Militär erklärte zudem, ein verdächtiges Flugobjekt über seinem Operationsgebiet abgefangen zu haben.
Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums starben bei den heutigen Angriffen mindestens acht Menschen. Dabei sollen auch Kinder und Angehörige einer Familie aus dem Süden des Landes sein, die vor den Kämpfen geflohen waren. Bei einem separaten Drohnenangriff nahe Tyrus kamen zwei weitere Menschen ums Leben, darunter nach Ministeriumsangaben ein Kind. Das israelische Militär äußerte sich bislang nicht zu den Angaben über zivile Opfer.
Die Eskalation erfolgt trotz einer im April vereinbarten Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon. Die Hisbollah, Hauptkonfliktpartei im Süden, lehnt direkte Verhandlungen mit Israel bislang ab.