Italienischer Bahnbetreiber Italo kommt nach Deutschland

Der private italienische Zugbetreiber Italo will ab 2028 auch auf deutschen Strecken fahren. In Italien hat das Unternehmen durch Konkurrenz für Bewegung gesorgt – mit gemischten Ergebnissen.
Ein neuer Akteur betritt den deutschen Fernverkehrsmarkt: Der italienische Bahnbetreiber Italo plant seinen Einstieg hierzulande ab 2028. Mit seinen charakteristischen roten Zügen will das Unternehmen den Markt aufmischen, auf dem bislang die Deutsche Bahn dominiert.
Italo hat in Italien bereits Erfahrungen mit Wettbewerb gesammelt. Dort konkurriert das private Unternehmen seit Jahren mit der staatlichen Trenitalia um Fahrgäste und hat damit den Markt deutlich belebt. Die Konkurrenz führte zu Innovationen und teilweise auch zu besseren Angeboten für Reisende.
Allerdings zeigt die italienische Erfahrung auch: Nicht alle Regionen profitieren gleichermaßen vom Wettbewerb. Während gut ausgebaute Strecken mit hohem Fahrgastaufkommen von den konkurrierenden Angeboten profitieren, bleiben dünn besiedelte Gebiete oft außen vor.