Italiens Milliarden-Bilanz: Hat der EU-Aufbaufonds gewirkt?
Italien erhielt 200 Milliarden Euro aus dem EU-Corona-Hilfsfonds. Nun endet das Programm. Experten ziehen eine kritische Zwischenbilanz über Infrastruktur, Energie und Co.
Der europäische Wiederaufbaufonds hat Italien in den vergangenen Jahren mit enormen Mitteln versorgt. Das Geld floss in diverse Bereiche: Von Straßen und Bahnnetzen über Energieprojekte bis hin zu kulturellen Vorhaben wie der Sanierung des Trevi-Brunnens in Rom.
Doch während die italienische Regierung das Programm als erfolgreich darstellt, äußern sich Fachleute deutlich zurückhaltender. Sie zweifeln daran, ob die Investitionen tatsächlich die erhofften langfristigen Effekte für die italienische Wirtschaft erzielt haben.
Mit dem schrittweisen Auslaufen des Aufbaufonds stellt sich für Italien die Frage, wie nachhaltig die bisherigen Maßnahmen wirklich sind und ob sie das Land auf einem stabilen Wachstumskurs halten können.