Neue Dokumente zum Epstein-Tod: Pathologin äußert sich erstmals
Jahre nach Jeffrey Epsteins Tod in Gefangenschaft werden bislang unveröffentlichte Aussagen der Gerichtsmedizinerin freigegeben. Sie werfen neue Fragen zur offiziellen Todesursache auf.
Im Fall des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein gibt es neuen Gesprächsstoff: Dokumente, die unter dem Epstein Files Transparency Act veröffentlicht wurden, enthalten erstmals die detaillierte Aussage der Pathologin, die die Autopsie durchführte. Seit Epsteins Tod 2019 in seiner Gefängniszelle wird heftig über die genauen Umstände diskutiert.
Die offizielle Version besagt, dass sich Epstein selbst das Leben genommen hat. Allerdings gibt es lange schon Skeptiker dieser Darstellung. Ein von der Verteidigungsseite beauftragter Rechtsmediziner argumentiert in einem Interview sogar, dass es sich um Mord gehandelt habe. Mit den jetzt freigegebenen Vernehmungsprotokollen der Gerichtsmedizinerin Kristin Roman kommt eine zentrale Stimme zu Wort, die in der siebenjährigen Debatte gefehlt hat.
Die neuen Unterlagen sollen unter anderem zeigen, wie Roman Epsteins Tod ursprünglich einstufte und warum sich ihr endgültiges Urteil verzögerte. Die Veröffentlichung dürfte die Diskussionen um die tatsächliche Todesursache weiter anfachen.