Reggae-Legende Jimmy Cliff ist gestorben
Der jamaikanische Sänger und Schauspieler Jimmy Cliff ist im Alter von 81 Jahren verstorben. Seine Familie teilte mit, dass er einen Krampfanfall und anschließende Lungenentzündung erlitt.
Die Musikwelt trauert um Jimmy Cliff. Der jamaikanische Reggae-Künstler ist tot. Wie seine Familie am Montag über Social Media mitteilte, starb der 1944 geborene Musiker nach einem Krampfanfall, dem eine Lungenentzündung folgte.
Cliff gehörte zu den prägenden Figuren der internationalen Reggae-Bewegung. Mit Songs wie "Many Rivers to Cross", "You Can Get it If You Really Want" und "Vietnam" schuf er zeitlose Klassiker des Genres. Bob Dylan würdigte seinen Protestsong "Vietnam" als einen der besten je geschriebenen. Doch nicht nur als Sänger hinterließ Cliff Spuren: 1972 spielte er die Hauptrolle in dem Film "The Harder They Come" und bewies als Schauspieler großes Talent.
In seiner langen Karriere veröffentlichte Cliff über 30 Alben und trat weltweit auf. Er erhielt sieben Grammy-Nominierungen und zwei Grammys für das beste Reggaealbum. 2010 wurde er in die Rock 'n' Roll Hall Of Fame aufgenommen. Seine Familie betont, wie sehr die Unterstützung seiner Fans während seiner gesamten Karriere für ihn bedeutete.