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Justizministerium untersucht US-Sender wegen Berichterstattungsboykott

11. Oktober 2026· Sabrina Kühn

Nachdem mehrere amerikanische Nachrichtensender ihre Trump-Berichterstattung vorübergehend eingestellt hatten, prüft Washington nun mögliche kartellrechtliche Verstöße.

Das US-Justizministerium nimmt mehrere Fernsehsender unter die Lupe. Der Grund: Diese hatten ihre Berichterstattung über Präsident Trump zeitweise pausiert, nachdem dieser bestimmte Medienvertreter von Pressekonferenzen im Weißen Haus ausgeschlossen hatte.

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Frage, ob die koordinierte Berichterstattungspause gegen Kartellgesetze verstößt. Solche Regelungen sollen verhindern, dass Unternehmen sich unrechtmäßig absprechen.

Der Vorfall wirft grundsätzliche Fragen zum Verhältnis zwischen politischer Macht und Medienfreiheit auf und zeigt die Anspannungen zwischen der Trump-Administration und kritischen Teilen der amerikanischen Pressenlandschaft.

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