FBI-Chef Patel unter Druck: Whiskey-Flaschen mit Behördenlogo
Der FBI-Direktor soll individuell bedruckte Bourbon-Flaschen mit dem Agentur-Logo an Bekannte verschenkt haben. Das FBI sieht darin kein Problem – doch neue Vorwürfe häufen sich.
FBI-Chef Kash Patel gerät zunehmend in die Kritik. Wie das US-Magazin "The Atlantic" berichtet, hat der 46-Jährige Whiskey-Flaschen mit dem FBI-Logo und seinem Namen verschenkt. Die aufwendig gestalteten Bourbon-Flaschen wurden teilweise mit "Ka$h" beschriftet und an Menschen in seinem Umfeld verteilt.
Das FBI bestätigte die Praxis, sieht aber keinen Verstoß gegen Richtlinien. Offizielle Geschenke bei dienstlichen Anlässen seien üblich, persönliche Flaschen habe Patel selbst bezahlt. Der FBI-Chef habe die Getränke nicht selbst konsumiert. Dennoch reiht sich die Meldung in eine wachsende Serie von Vorwürfen ein: "The Atlantic" hatte zuvor über "Episoden übermäßigen Alkoholkonsums" und unerklärte Abwesenheiten berichtet.
Patel verklagte das Magazin daraufhin auf 250 Millionen Dollar Schadensersatz und bezeichnete die Berichterstattung als Verleumdung. "The Atlantic" verteidigt seine Recherche, die auf Aussagen von über zwei Dutzend aktuellen und ehemaligen Beamten basiert. Das Magazin kündigte an, gegen die Klage vorzugehen.