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Grüne offen für kleine Verschiebung des Verbrenner-Verbots

08. September 2025· Hitkanal.FM Redaktion

Katharina Dröge zeigt sich flexibel bei der Zeitplanung für das Aus von Benzin- und Dieselautos. Scharf kritisiert sie hingegen CSU-Chef Söders Forderung nach vollständiger Abschaffung des Verbots.

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge könnte sich vorstellen, den geplanten Ausstiegstermin für neue Autos mit Verbrennungsmotoren um ein Jahr zu verschieben. Das EU-weit geplante Verbot soll derzeit 2035 in Kraft treten. Bei einer ARD-Sendung deutete Dröge an, dass eine solche geringe zeitliche Anpassung kein zentrales Problem darstelle.

Deutlich kritischer bewertet sie allerdings den Kurs von CSU-Chef Markus Söder, der die komplette Streichung des Verbrenner-Verbots fordert. Dröge wirft ihm vor, damit die deutsche Autoindustrie zu gefährden. Entscheidend sei vielmehr, dass die Hersteller kontinuierlich auf Elektromobilität umsteigen. Wer diesen Wandel verschlafe, riskiere erhebliche Probleme für einen der wichtigsten Wirtschaftszweige.

Aus der SPD kommt hingegen Widerspruch gegen jede Verschiebung. Der parlamentarische Geschäftsführer Dirk Wiese warnt vor Planungsunsicherheit für die Branche. Die geltenden EU-Regeln ermöglichten bereits heute Ausnahmen, etwa für Autos mit synthetischen Kraftstoffen. Die Automobilbranche brauche dagegen klare Rahmenbedingungen, um den Markthochlauf elektromobiler Fahrzeuge nicht zu gefährden.

H
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