Drei Länder, drei Eröffnungsspiele, drei Shows: Bei der WM in Nordamerika fahren die Veranstalter groß auf. Neben Musikern wie Michael Bublé, Belinda, Alanis Morissette und der mexikanischen Rockband Maná tritt auch Popikone Katy Perry auf. Sie soll die Fans vor dem Auftaktspiel USA gegen Paraguay in Los Angeles einstimmen.
Wie die »New York Times« berichtet, sind bei den Achtelfinalspielen am 4. Juli in Houston und Philadelphia besondere Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung der USA vorgesehen. Seit seiner Rückkehr ins Amt hat Präsident Donald Trump mehrere Maßnahmen ergriffen, um Veranstaltungen rund um »America 250« voranzutreiben.
Aber ob ihm Katy Perry bei seinen Amerika-Partys gefällt, ist offen. Sie hatte sich zuletzt kritisch gegenüber seiner Einwanderungspolitik geäußert. Nach dem Tod von Alex Pretti durch die Grenzschutzbehörde hatte die Sängerin bei Instagram dazu aufgerufen, »Wut in Taten zu verwandeln«.
Die Verhaftungen von US-Bürgern und Migranten sowie Angriffe auf friedliche Demonstranten seien nicht mehr zu ertragen, so Perry. Sie teilte konkrete Handreichungen für Beschwerdeschreiben bei US-Senatoren. Ihr Ziel: Budgetmittel für die Migrationsbehörden blockieren zu lassen.
Auch Perrys Lebensgefährte, Kanadas Ex-Premierminister Justin Trudeau, ist immer wieder mit Trump aneinandergeraten. Im Zollstreit zwischen den USA und Kanada nannte der Präsident seinen Amtskollegen »Gouverneur« – und spielte damit auf eine Annexion des kanadischen Staatsgebietes an die USA an.



