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Behördenchaos statt Unterstützung: Mann mit Narkolepsie kämpft gegen Verwaltungsmühlen

03. April 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Patrick Fessler leidet unter einer Schlafstörung und möchte arbeiten. Doch statt Hilfe verweisen sich die Behörden gegenseitig ab. Sein Traum vom Abitur und Studium bleibt unerreichbar.

Der 30-jährige Patrick Fessler aus Baden-Württemberg leidet unter Narkolepsie und fällt immer wieder plötzlich in Schlaf. Das macht einen Job mit festgelegten Arbeitszeiten für ihn unmöglich. Trotz eines IQ von 128 und großer Motivation kämpft er seit Jahren nicht gegen die Krankheit, sondern gegen ein undurchsichtiges Behördensystem.

Sozialamt, Agentur für Arbeit, Jobcenter und Rentenversicherung verwickeln sich in widersprüchliche Aussagen: Während die eine Behörde ihn für erwerbsunfähig erklärt, behauptet die andere das genaue Gegenteil. Statt einer klaren Perspektive erlebt Fessler nach eigenen Worten einen endlosen Verwaltungsmarathon. Sein Plan ist konkret: Er möchte sein Abitur nachholen, Informatik studieren und später als Steuerzahler arbeiten.

Das Abendgymnasium verweigert die Anmeldung, weil Fessler keinen festen Job nachweisen kann. Aus seinem Bürgergeld spart er jeden Monat 150 Euro, um sich online weiterzubilden. Fessler argumentiert, dass er produktiv arbeiten könnte – wenn ihm die Arbeitszeit flexibel zur Verfügung stünde. Die Behörden sollen ihm endlich aufzeigen, wie er am Arbeitsleben teilhaben kann, fordert er zurecht.

H
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