Kenia: Vorwürfe gegen Regierung wegen Straßengewalt
Ein Jahr vor der Präsidentenwahl in Kenia häufen sich gewalttätige Übergriffe. Motorradgangs attackieren Oppositionsveranstaltungen. Die Opposition beschuldigt die Regierung der Mitverantwortung.
Kenia erlebt in der Vorbereitungsphase zur nächsten Präsidentenwahl eine Welle von Straßengewalt. Organisierte Motorradgangs gehen mit Macheten gegen Versammlungen der Oppositionsbewegung vor und sorgen für ein Klima der Einschüchterung im Land.
Die Oppositionsparteien sehen die Regierung nicht nur als passive Beobachterin dieser Vorfälle. Sie werfen der politischen Führung vor, diese Übergriffe zu dulden oder sogar zu unterstützen, um Gegner einzuschüchtern und von politischen Aktivitäten abzuhalten.
Der Wahlkampf verschärft die politischen Spannungen in dem ostafrikanischen Land deutlich. Mit der Präsidentenwahl noch ein Jahr entfernt, befürchten Beobachter, dass sich die Lage weiter zuspitzen könnte.