Robco rüstet sich für globale Expansion
Das Münchner Robotik-Start-up Robco hat 100 Millionen Dollar eingesammelt und peilt nun die Marktführerschaft in der autonomen Industrierobotik an. Der Fokus liegt auf Europa und den USA.
Mit frischem Kapital in dreistelliger Millionenhöhe will das Münchner Start-up Robco zum führenden Anbieter im Bereich autonomer Industrieroboter aufsteigen. Die neue Finanzierungsrunde wird von renommierten Investoren wie Lightspeed Venture Partners und Sequoia Capital angeführt.
Robco hat sich auf maßgeschneiderte Robotik-Lösungen spezialisiert, die sich in wenigen Tagen installieren und für verschiedene Aufgaben in der Produktion einsetzen lassen – etwa zum Palettieren oder Umlagern von Waren. Im Kern basiert die Technologie auf selbst entwickelter Software, die mit KI-gestützter Autonomie arbeitet.
Mit dem neuen Kapital plant das Unternehmen, seine Technologie weiterzuentwickeln und potenzielle Übernahmen zu tätigen. Besonders die USA stehen im Fokus der Expansionspläne: Robco hat bereits ein Büro in San Francisco eröffnet und will den US-Markt erobern. Aktuell stammen etwa 30 Prozent der Einnahmen aus Amerika – Tendenz steigend.
Die Branche gilt mit Milliardenmarktvolumen als vielversprechend, allerdings wächst auch die Konkurrenz: Etablierte Hersteller wie Kuka und ABB konkurrieren mit jungen Anbietern, die auf flexible, KI-basierte Lösungen setzen.