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Klimt-Gemälde erzielt Rekordpreis bei Auktion in New York

19. November 2025· Jonas Brinkmann

Ein Porträt des österreichischen Malers Gustav Klimt ist bei Sotheby's für über 236 Millionen Dollar unter den Hammer gekommen. Damit rangiert das Werk nun auf Platz zwei der teuersten je versteigerten Kunstwerke weltweit.

Bei einer Versteigerung in New York hat das Auktionshaus Sotheby's ein neues Kapitel in der Kunstmarkt-Geschichte geschrieben. Das Gemälde "Bildnis Elisabeth Lederer" von Gustav Klimt erzielte einen Verkaufspreis von 236,4 Millionen Dollar, umgerechnet etwa 204 Millionen Euro. Der intensive Bieterkampf dauerte rund 20 Minuten, bevor der Hammer fiel.

Mit diesem Ergebnis sichert sich das Werk gleich mehrere Superlative: Es ist nicht nur das teuerste je versteigerte Klimt-Gemälde, sondern auch das teuerste Kunstwerk in der Geschichte von Sotheby's. Auf der weltweiten Rangliste der wertvollsten Auktionsergebnisse belegt das Porträt nun den zweiten Platz. Nur das Leonardo da Vinci zugeschriebene Gemälde "Salvator Mundi" übertrifft es mit einem Verkaufspreis von 450,3 Millionen Dollar.

Das Kunstwerk entststand zwischen 1914 und 1916 und zeigt die Tochter eines Industriellen-Ehepaars, das Klimt über viele Jahre hinweg als Mäzen unterstützte. Das Gemälde stammt aus der Sammlung des verstorbenen Milliardärs Leonard Lauder und war Teil der traditionellen Herbstversteigerungen, die in diesem Jahr im neuen Hauptquartier von Sotheby's stattfinden.

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