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Kolumbien: Hilfsmaßnahmen nach Erdbeben unter Druck

14. August 2026· Jonas Brinkmann

Nach dem Erdbeben in Kolumbien füllen Freiwillige Lücken in der staatlichen Hilfe. Präsident de la Espriella wird kritisiert, weil er internationale Unterstützung nach politischen Kriterien selektiert.

Kolumbien kämpft mit den Folgen eines Erdbebens. Während die Regierung unter Präsident de la Espriella mit ihrer Hilfe hinterherhinkt, greifen Freiwillige überall im Land ein und unterstützen betroffene Gemeinden.

Doch auch bei der internationalen Hilfe wird es politisch. Der Präsident lässt nur bestimmte ausländische Helferorganisationen ins Land - offenbar abhängig davon, welche politische Ausrichtung diese vertreten. Dies löst wachsende Kritik aus, da es um humanitäre Hilfe gehen sollte.

Die Kritiker werfen der Regierung vor, notwendige Unterstützung ideologischen Erwägungen unterzuordnen. In der Krise zeigt sich damit ein Handlungsproblem der Behörden, das durch die beschränkte Zusammenarbeit mit internationalen Partnern zusätzlich verschärft wird.

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