Der Preis der kostenlosen Versprechen
In New York eröffnet ein Gratis-Supermarkt – symptomatisch für einen politischen Wettlauf: Während Demokraten und Trump-Regierung mit massiven Staatsinterventionen gegen Inflation kämpfen, bleibt unklar, wer am Ende die Rechnung bezahlt.
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani prägt seit einem Monat das Bild der Stadt: kostenlose Kinderbetreuung, geplante Gratisbusse und nun ein Supermarkt ohne Preisschilder. Was wie innovative Sozialpolitik wirkt, ist Teil eines größeren Phänomens – einem politischen Überbieten zwischen Demokraten und der Trump-Regierung im Kampf gegen die Lebenshaltungskosten.
Doch die Maßnahmen sind teurer als sie erscheinen. Trump plant Kreditkartengebühren zu deckeln und verbietet Investoren den Hauskauf. Die Abschiebepolitik wird als wirtschaftliches Werkzeug umgedeutet – ohne stichhaltigen Beweise. Das Budget der Einwanderungsbehörde ICE hat sich mehr als verdoppelt, und bei Einsätzen starben bereits Bürger.
Das größte Trugbild aber ist der kostenlose Supermarkt selbst: Hinter dem Projekt steckt eine Kryptoplattform, nicht ein Lebensmittelhändler. Die Aktion läuft nur fünf Tage. Am Ende steht fest – ob populistische oder sozialistische Ansätze – die Rechnung kommt über Staatsschulden oder den Verlust von Freiheit.