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Krebssterblichkeit in Deutschland sinkt trotz mehr Todesfällen

03. Februar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Gute Nachrichten für jüngere Patienten: Die Überlebenschancen bei Krebs sind in zwei Jahrzehnten deutlich gestiegen. Experten sehen Hoffnung in besserer Prävention.

Die Krebssterblichkeit in Deutschland ist in den vergangenen 20 Jahren zurückgegangen – trotz gestiegener absoluter Todesfallzahlen. Wie das Statistische Bundesamt zum Weltkrebstag berichtet, starben 2024 zwar insgesamt 10 Prozent mehr Menschen an Krebs als 2004, doch das liegt hauptsächlich an der alternden Bevölkerung. Betrachtet man die Sterblichkeit pro 100.000 Einwohner, zeigt sich ein anderes Bild: Sie sank von 322,4 auf 273,5 Fälle.

Besonders für jüngere und mittelalte Menschen ist die Entwicklung erfreulich. In fast allen Altersgruppen ging die Krebssterblichkeit zurück – Experten führen dies auf verbesserte Behandlungen, Früherkennung und Prävention zurück. Ausnahmen bilden nur Kinder zwischen fünf und neun Jahren sowie Menschen über 90 Jahre.

Allerding warnen Krebsexperten vor einem besorgniserregenden Trend: Darmkrebs tritt bei jüngeren Menschen häufiger auf. Besonders bei den 20- bis 24-Jährigen stiegen die Behandlungsfälle deutlich an. Als mögliche Gründe werden Übergewicht, schlechtere Ernährung und mangelnde Bewegung genannt.

Die Deutsche Krebshilfe und das Krebsforschungszentrum fordern mehr politisches Engagement für Prävention. Nach Schätzungen wären bis zu 50 Prozent aller Krebsfälle durch gesundheitsbewusstes Verhalten und Früherkennungsuntersuchungen vermeidbar.

H
Hitkanal.FM Main
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