Nahost-Konflikt eskaliert: Israel bombardiert iranische Ölanlagen
Israel weitet Angriffe auf Iran aus und bombardiert erstmals Öldepots in Teheran. Mehrere Menschen kommen ums Leben, Kraftstoffpreise steigen weltweit. Weitere Militärschläge angekündigt.
Die Lage im Nahen Osten spitzt sich zu: Israelische Kampfflugzeuge haben in der Nacht erstmals Öllagerstätten in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. Nach Angaben des israelischen Militärs wurden etwa 30 Öltanks zerstört. Die Explosionen führten zu massiven Rauchentwicklungen, die den Himmel über Teheran verdunkelten. Erste Berichte sprechen von mindestens vier Todesfällen, darunter zwei Fahrer von Tanklastern.
Die eskalierenden Militäroperationen haben globale Auswirkungen: Benzin und Diesel werden weltweit teurer. In Deutschland stiegen die Spritpreise innerhalb einer Woche um 19 bis 35 Cent pro Liter. Auch in den USA und anderen Ländern müssen Verbraucher mit erheblichen Preiserhöhungen rechnen. Die iranischen Revolutionswächter kündigten Gegenschläge an, darunter einen Angriff auf eine Ölraffinerie in der israelischen Stadt Haifa.
US-Präsident Trump signalisiert Offenheit für weitere Eskalation und schließt nicht aus, Bodentruppen nach Iran zu entsenden. Das israelische Militär warnte zudem den iranischen Expertenrat vor Konsequenzen bei der Wahl eines neuen Obersten Führers. Mehrere europäische Staaten, darunter Deutschland, haben ihr Personal aus der Region teilweise abgezogen. International wächst die Besorgnis vor einer Ausweitung des Konflikts.