Länderfinanzausgleich erreicht Rekordmarke von 20 Milliarden Euro
Der Finanzausgleich zwischen den Bundesländern ist 2024 auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Bayern trägt mit einer Rekordsumme bei, während vor allem östliche Bundesländer profitieren.
Der Umfang des Länderfinanzausgleichs ist in diesem Jahr auf 20 Milliarden Euro angewachsen. Damit erreicht die Umverteilung zwischen wohlhabenderen und finanzschwächeren Bundesländern eine neue Höchstmarke.
Bayern trägt zur Finanzierung mit einer noch nie dagewesenen Summe bei. Auf der anderen Seite profitieren zwölf Bundesländer von dieser Ausgleichszahlung. Besonders die ostdeutschen Länder erhalten erhebliche Mittel: Berlin bekommt mit etwa 4,2 Milliarden Euro den größten Anteil. Sachsen folgt mit rund 3,5 Milliarden Euro, gefolgt von Thüringen mit etwa 2,2 Milliarden Euro.
Auch Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg profitieren deutlich vom Ausgleichssystem mit jeweils 1,9, 1,45 und 1,4 Milliarden Euro. Das System soll wirtschaftliche Unterschiede zwischen den Ländern abfedern und für mehr Chancengleichheit sorgen.