Leipzig/Halle: Ermittler verdächtigen russischen Geheimdienst hinter Drohnen-Anschlag
Ein geplanter Anschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle könnte von Russland stammen. Ermittler deuten auf Agenten hin, die für Moskaus Geheimdienste tätig sind.
Beim Anschlagsversuch auf den Flughafen Leipzig/Halle deutet alles auf eine Verbindung zu russischen Geheimdiensten hin. Nach Analysen von Ermittlern und der Bundesregierung sollen sogenannte Wegwerfagenten dahinterstecken – Operateure, die für einen einzelnen Einsatz rekrutiert werden und danach keine weitere Bedeutung haben.
Sicherheitsexperte Michael Götschenberg erläutert, wie die Behörden zu diesem Verdacht gelangt sind. Die Vorgehensweise entspricht bekannten Mustern von Operationen des russischen Geheimdienstes, die in der Vergangenheit bereits beobachtet wurden.
Die Ermittlungen zum geplanten Anschlag laufen auf Hochtouren. Für die Bundesregierung ein weiteres Zeichen wachsender Spannungen mit Russland.