Erst anbetteln, dann bepöbeln!: Peinliche Anfrage von Internet-Stars bei Lennart Karl
Bayern-Star Lennart Karl (18) wird plötzlich zur gefragten „Ticketbörse“ für Champions-League-Karten
München (Bayern) – Er ist das Top-Thema in der Fußballwelt: Lennart Karl, der 18-jährige Mittelfeldspieler des FC Bayern München. Trotz seines jungen Alters hat er sich bereits einen festen Platz im Kader der Bayern erarbeitet und durfte sogar erste Minuten in der Nationalmannschaft unter Julian Nagelsmann (38) sammeln. Kein Wunder also, dass ihn immer mehr Leute um Tickets für ausverkaufte Spiele bitten.
Als Spieler des FC Bayern genießt man gewisse Privilegien – dazu gehört unter anderem die Möglichkeit, für Topspiele in der Champions-League-Freikarten für Freunde und Familie zu organisieren. Genau diesen Vorteil wollten offenbar auch die Twitch-Stars Jordan und Semih (über 500.000 Follower) ausnutzen. Doch ihr Vorhaben verlief anders als erwartet.
Semih Eken (23, l.) und Jordan Dillmann (23) sind auf Twitch aktiv und streamen dort regelmäßig verrückte Challanges. In ihren Streams fährt mal ein Panzer durch das Studio, oder sie schlagen ihr Fenster ein
Ticket-Anfrage an Lennart Karl
„Jo, Lennart-Baby, ich hoffe, alles gut bei dir“, beginnt Jordan seine Sprachnachricht auf Instagram. Zwischen ihm und Karl besteht ein lockerer Kontakt über die sozialen Netzwerke, doch diesmal wird der Ton deutlich eindringlicher: „Bitte, tu mir einen Gefallen. Schaffst du es, drei oder vier Tickets für Bayern gegen Real zu klären?“ Die Bitte entwickelt sich schnell zu einem regelrechten Flehen: „Bitte, Lennart, erfüll uns einen Traum.“ Die Hoffnung der Streamer hält jedoch nicht lange. Karls Antwort fällt kurz und eindeutig aus: „Bruder, es ist alles weg, ich habe so viele Anfragen.“
In einem Livestream versuchte Jordan, direkt über Instagram an Tickets für das Champions-League-Halbfinal-Rückspiel gegen Real Madrid zu gelangen – ohne Erfolg
Fans stellen sich gegen Streamer
Die Absage wollten die Streamer jedoch nicht hinnehmen und reagierten mit einer lautstarken Sprachnachricht: „Bruder – wie, alles ist weg?!“ und weiter: „Warum hast du nicht zuerst an uns gedacht, du weißt doch, dass ich dein größter Fan bin.“ Um die Situation nicht komplett eskalieren zu lassen, bedankten sie sich am Ende dennoch. In den Kommentaren unter dem Clip gab es allerdings deutliche Kritik: „Respektlos“, schrieb ein Nutzer, ein anderer meinte: „Muss schon unangenehm sein, sich so einem Spieler zuzuwerfen.“
Im Hinspiel gegen Real Madrid konnten die Münchner mit 1:2 gewinnen. Lennart Karl saß über die gesamten 90 Minuten auf der Bank. Auch im Rückspiel wird er aufgrund eines Muskelfaserrisses fehlen
Ob Jordan und Semih das Rückspiel in der Allianz-Arena oder doch zu Hause auf dem Sofa verfolgen werden, wird sich am Mittwochabend zeigen.
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