Lily Allen kämpft gegen Kaufsucht
Die britische Sängerin Lily Allen hat öffentlich zugegeben, unter einer Shoppingsucht zu leiden. Nun lässt sie sich therapeutisch behandeln.
Lily Allen hat sich in ihrem Podcast "Miss Me?" zur ihrer Kaufsucht geäußert. Die 40-jährige Britin beschreibt ihr Konsumverhalten als "wahnsinnig" und gibt zu, die Kreditkarte zu zücken wie eine Milliardärin. Sie erklärt sich dies damit, sich selbst belohnen und Momente feiern zu wollen – ein Muster, das sie nun in Therapie aufarbeitet.
Das Ausmaß der Käufe ist beachtlich: Allen gönnt sich Luxusgüter im fünfstelligen Bereich, darunter einen Porsche für 137.000 Euro und teure Hermès-Handtaschen sowie kostbaren Schmuck. Die kurzfristige Freude an diesen Statussymbolen verfliegt jedoch schnell, woraufhin die nächste Anschaffung folgt.
Für Allen ist die Bewältigung der Sucht nicht das erste Mal, dass sie sich therapeutischer Hilfe bedient. In der Vergangenheit kämpfte sie gegen Alkohol- und Drogenabhängigkeit an. Die Musikerin hatte zudem eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelt, nachdem sie 2010 ihr Baby verloren hatte. Heute ist sie nüchtern und hofft, auch die Kaufsucht mit professioneller Unterstützung überwinden zu können.