Eskalation im Nahost-Konflikt: Iran droht, Trump lehnt Verhandlungen ab
Der Konflikt im Nahen Osten spitzt sich zu: Der Iran droht mit Angriffen auf Schiffe, während Trump Bodentruppen nicht ausschließt. Deutschland aktiviert einen Energiekrisenstab.
Die Spannungen im Nahost-Konflikt verschärfen sich weiter. Ein iranischer General der Revolutionsgarden hat gedroht, alle Schiffe in der Straße von Hormus anzugreifen und Ölpipelines zu blockieren. Der Preis für Rohöl könnte nach seiner Aussage in den kommenden Tagen auf 200 Dollar je Barrel steigen. Auch andere Länder der Region werden beschossen: Der Oman fing Drohnen ab, in Katar wurden Angriffe auf den internationalen Flughafen abgewehrt.
US-Präsident Donald Trump reagiert offensiv. Nachdem der Iran am Montag Verhandlungen ablehnte, erklärte Trump nun auf seiner Plattform Truth Social, es sei "zu spät" für Gespräche. Die iranische Luftabwehr, Marine und Führung seien zerstört. Bodentruppen schließt der US-Präsident nach bisherigen Berichten nicht aus. Die UN-Atomaufsicht meldet leichte Schäden an der iranischen Nuklearanlage Natanz, allerdings ohne Auswirkungen auf die Strahlungswerte.
Deutschland reagiert auf die möglichen wirtschaftlichen Folgen: Die Bundesregierung hat einen Energiekrisenstab eingerichtet. Eine mögliche Blockade der Straße von Hormus könnte die Energiepreise beeinflussen, da etwa 19 Prozent der globalen Flüssiggas-Exporte diese Route nutzen. Derzeit sind jedoch deutsche Gaslieferungen nach Ministeriumsangaben nicht betroffen.