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Louvre-Diebstahl: Polizei verpasste Täter um Sekunden

11. Dezember 2025· Hitkanal.FM Redaktion

Eine Senatsuntersuchung zum spektakulären Juwelenraub im Pariser Louvre zeigt: Bessere Koordination und schnellere Informationen hätten den Einbruch möglicherweise verhindert. Die Polizei traf nur 30 Sekunden zu spät ein.

Bei dem Überfall auf den Louvre Anfang Oktober gelang den Tätern ein Kunstraub im Wert von etwa 88 Millionen Euro. Eine offizielle Untersuchung des Senats kommt nun zu dem Ergebnis, dass die Flucht der Diebe hätte verhindert werden können – hätte das Museum schneller reagiert.

Der Direktor der Generalinspektion für kulturelle Angelegenheiten erklärt, dass die Polizei nur rund 30 Sekunden zu spät eintraf. Schuld daran war demnach eine Kommunikationspanne: Die Leitstelle des Louvre meldete zunächst einen bloßen Einbruchsversuch und gab keine genauen Angaben zum Tatort. Die Beamten fuhren daraufhin in die falsche Richtung zum Haupteingang, statt zum eigentlichen Einsatzort in der Apollon-Galerie.

Der Bericht enthüllt zusätzlich Versäumnisse bei der Weitergabe von Sicherheitsinformationen. Ein bereits 2019 durchgeführtes Audit eines Luxusjuweliers hatte alle Schwachstellen der überfallenen Galerie identifiziert – die seit 2021 neue Museumsleitung erhielt diese Erkenntnisse jedoch nicht. Überwachungskameras dokumentierten zwar den gesamten Überfall, doch die Bilder wurden erst nach der Flucht der Täter analysiert. Vier mutmaßliche Haupttäter sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

H
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