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Proteste bei Machu Picchu: Hunderte Touristen evakuiert

17. September 2025· Nadine Sommer

Demonstrationen in der Region um die berühmte Inka-Ruinenstadt in Peru haben zu Evakuierungen geführt. Der Zugverkehr zur historischen Stätte ist blockiert.

Wegen Protesten in der Nähe von Machu Picchu haben peruanische Behörden etwa 1400 Touristen evakuiert. Das teilte Tourismusministerin Desilú León am Dienstag mit. Zusätzlich sind rund 900 weitere Menschen in der Region gestrandet, da Demonstranten die Bahngleise blockiert haben.

Der Zugverkehr zwischen Cusco und der auf 2500 Metern gelegenen Ruinenstätte ist derzeit unterbrochen. Die Protestierenden fordern, dass ein neues Transportunternehmen den Busservice vom Bahnhof Aguas Calientes zur archäologischen Stätte übernimmt.

Die Regierung kündigte Gespräche mit lokalen Behörden und Gewerkschaften an, um eine Lösung für die Anliegen der Anwohner zu finden. Wie viele internationale Besucher von der Evakuierung betroffen sind, wurde bislang nicht bekannt gegeben.

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