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Asiatische Börsen im Minus – Geopolitik und Tech-Zweifel belasten

29. April 2026· Miriam Scholz

Spannungen im Iran-Konflikt und Fragen zur Rentabilität des KI-Booms drücken die Kurse in Asien. Besonders Chipaktien verlieren an Wert, während Anleger auf US-Tech-Zahlen warten.

Die asiatischen Aktienmärkte sind am Mittwoch unter Druck geraten. Der breite Index für den asiatisch-pazifischen Raum sank um 0,2 Prozent und setzt damit seinen Rückgang vom Rekordhoch fort. Besonders Chipkonzerne aus Taiwan verzeichneten deutliche Kursrückgänge. Japan blieb wegen eines Feiertags geschlossen.

Zwei Faktoren beunruhigen die Investoren: Zum einen verschärft sich die Lage im Iran-Konflikt. Die Friedensgespräche zwischen Washington und Teheran stocken, da der Iran die Aufhebung der US-Seeblockade an der Straße von Hormus fordert. US-Präsident Trump lehnt diesen Vorschlag ab und verlangt eine frühere Klärung der Atomfrage. Zum anderen sorgen Berichte über verfehlte Geschäftsziele bei OpenAI für Nervosität. Die Zweifel wachsen, ob der KI-Boom nachhaltig ist und die Milliardensummen für Rechenzentren rechtfertigt.

Anleger richten ihren Fokus nun auf die anstehenden Quartalsberichte großer US-Technologiekonzerne wie Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta. Bereits am Dienstag hatten Tech-Werte an der Wall Street nachgegeben.

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