Suchanfragen im Fokus: Prozess gegen Kronprinzessins Sohn rückt näher
Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit muss sich in 32 Punkten vor Gericht verantworten. Sein Browserverlauf soll dabei eine wichtige Rolle spielen.
Im Februar 2026 beginnt der Prozess gegen Marius Borg Høiby vor einem norwegischen Gericht. Der 28-Jährige ist in mehreren Fällen angeklagt, darunter schwere Sexualdelikte. Bei Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.
Großes Aufsehen erregt nun sein Handy-Browserverlauf. Nach seiner Festnahme im August 2024 soll Marius mehrfach nach Definitionen strafrechtlich relevanter Begriffe gesucht haben. Laut Ermittlungsunterlagen recherchierte er nach den Unterschieden zwischen Begriffen wie "Übergriff", "Missbrauch" und "Vergewaltigung". Die Staatsanwaltschaft wertet dies als aufschlussreich für den anstehenden Prozess.
Marius bekannte sich bereits in einigen Anklagepunkten schuldig – etwa bei Drohungen und Verkehrsverstößen. Bei den restlichen Vorwürfen beteuert er weiterhin seine Unschuld. Seine Verteidigung äußert sich bislang nicht öffentlich zu den neuen Informationen.