Marokko macht Soziale Medien für Ceuta-Tragödie verantwortlich

Nach dem tödlichen Gedränge an der spanischen Exklave Ceuta reagiert Marokkos Innenministerium. Es sieht Falschmeldungen in sozialen Netzwerken als Hauptursache für das Unglück.
Das marokkanische Innenministerium hat sich nun zur Massenpanik in Ceuta geäußert, bei der in den vergangenen Tagen Menschen ums Leben kamen. In einer Stellungnahme macht das Ministerium in erster Linie Desinformation in den sozialen Medien für das Unglück verantwortlich.
Nach Darstellung der Behörden hätten falsche Informationen online zu der Gedrängesituation beigetragen, die das Tragödie auslöste. Das Ministerium verweist damit auf die Rolle von Falschmeldungen bei der Mobilisierung von Menschen an der Grenze zur spanischen Exklave.
Die genauen Umstände und die Bilanz der Katastrophe sind noch immer Gegenstand der Aufarbeitung durch spanische und marokkanische Behörden.