Mecklenburg-Vorpommern: Koalitionsknoten nach der Wahl
Der Wahlkampf wird von SPD und AfD dominiert. Doch die kleineren Parteien könnten zum Zünglein an der Waage werden – und entscheiden, wie schwierig die Regierungsbildung ausfällt.
In Mecklenburg-Vorpommern verschärft sich der Wahlkampf zwischen den beiden großen Contenders SPD und AfD zusehends. Diese Polarisierung setzt die kleineren Parteien unter Druck und gefährdet ihre Chancen auf ein Erreichen von Wählerstimmen.
Für die Regierungsbildung nach der Wahl werden diese kleineren Kräfte trotzdem entscheidend sein. Je nach ihrer Stärke im Wahlergebnis können sie die Koalitionsoptionen beeinflussen – und damit bestimmen, ob eine neue Regierung schnell zustande kommt oder ob zähe Verhandlungen bevorstehen.
Die strategischen Bündnisse, die nach Schließung der Wahllokale möglich sind, hängen somit wesentlich davon ab, wie viel Gewicht die Grünen, Linken und Liberalen letztendlich in den Wählergunst behalten.