Mehr Schiffe in der Straße von Hormus - aber Konflikte bleiben

Die Entspannung zwischen USA und Iran belebt den Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Meerenge. Doch neue Streitpunkte könnten die Fortschritte gefährden.
Die Straße von Hormus verzeichnet wieder verstärktes Schiffsaufkommen. Grund dafür ist eine Verständigung zwischen den USA und dem Iran, die nach Jahren der Spannungen neue Hoffnung auf Stabilität in der Region weckt.
Allerdings zeichnen sich bereits neue Hürden ab: Besonders die Frage nach möglichen Durchfahrtsgebühren droht zum Konfliktpunkt zu werden. Auch ungeklärte Fragen zur Überwachung von Atomaktivitäten belasten die neu gefundene Verständigung und könnten diese erneut gefährden.
Experten warnen, dass ein dauerhafter Frieden in der Region schwer zu erreichen sein dürfte, solange diese grundsätzlichen Differenzen nicht gelöst werden.