Mehrere US-Bundesstaaten klagen gegen Trump-Zölle

Ein halbes Dutzend Bundesstaaten sieht in den neuen Importabgaben der Regierung einen Verfassungsverstoß. Sie reichen Klage ein und wollen damit die erst vor kurzem eingeführten Maßnahmen kippen.
Die gerade erst in Kraft gesetzten Zölle auf Importe aus knapp 60 Ländern landen schon wieder vor Gericht. Mindestens 25 US-Bundesstaaten haben gegen die Aufschläge geklagt und sehen darin einen Eingriff, der nicht mit der Verfassung zu vereinbaren ist.
Die neuen Importzölle sind erst seit etwa anderthalb Wochen gültig. Sie sollen nach Regierungsangaben amerikanische Unternehmen schützen und die Wirtschaft ankurbeln. Die klagenden Bundesstaaten befürchten hingegen Auswirkungen auf Verbraucher und Betriebe in ihren Regionen.
Unklar ist noch, wie schnell die Gerichte über die Anträge entscheiden werden. Ähnliche Handelskonflikte waren in der Vergangenheit oft langwierige Verfahren.