Mercedes S-Klasse Facelift: Das ist neu beim Luxusliner

Mercedes S-Klasse Facelift: Das ist neu beim Luxusliner

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Mercedes’ Flaggschiff hat die größte Überarbeitung seiner Geschichte bekommen. Mit dem „Facelift“, so das Fachwort, spendiert Mercedes seiner Luxuslimousine eine Komfort-Neuheit, die selbst in dieser Klasse überrascht: eine integrierte „Gurtheizung“. Dünne Heizfasern im Sicherheitsgurt erwärmen ihn auf bis zu 44 Grad. Klingt vielleicht nach einer überflüssigen Spielerei, hat sich im Studio aber als durchaus angenehm herausgestellt.

Der Haken: Der „SicherHEIZgurt“ ist nur vorn verfügbar. Hinten verhindert die verbaute Airbag-Technik den Einsatz. Dafür bleibt der Innenraum im Fond auf Top-Niveau: fürstlicher Platz, edle Materialien und größere Bildschirme fürs Entertainment.

Komfortzone: Der Fond der S-Klasse bietet weiterhin viel Platz und Luxus

Im Fond sorgen größere Bildschirme und optionale Einzelsitze für zusätzlichen Komfort

Mehr als 50 Prozent aller Bauteile der S-Klasse wurden neu entwickelt oder überarbeitet. Kurz gesagt: mehr von allem.

Mehr Sterne, mehr Technik

Optisch setzt Mercedes auf maximale Wirkung. Der Kühlergrill fällt deutlich größer aus, trägt mehr Chrom und ist erstmals beleuchtet. Die serienmäßigen „Digital Light“-Scheinwerfer projizieren eine neue Sternen-Grafik im sogenannten Doppelstern-Design.

Front-Update: Größerer Grill und serienmäßige „Digital Light“-Scheinwerfer

Neu: Der Mercedes-Stern kann jetzt leuchten – in Deutschland aber (noch) verboten

Auch technisch legt Mercedes nach. Der V8 im S 580 leistet jetzt 537 PS (davor 503 PS), der Plug-in-Hybrid S 580 e kommt sogar auf 585 PS (davor 510 PS) Systemleistung. Die Dieselmodelle wurden ebenfalls überarbeitet: Ein elektrisch beheizter Katalysator soll dafür sorgen, dass sie sauberer werden und kommende Abgasvorgaben erfüllen.

Preislich bleibt die S-Klasse ein Luxusgut. Der Einstieg liegt klar im sechsstelligen Bereich. Bei 121.356,20 Euro geht es los (zuletzt 117.768 Euro), was einem Aufpreis von gut 3000 Euro entspricht. Das „Mehr“ bezieht sich also auch auf den Preis.

Der neue „Superscreen“ prägt den Innenraum der S-Klasse

Der neue „Superscreen“ prägt den Innenraum der S-Klasse

Im Innenraum hält noch mehr Digitalisierung Einzug. Der große „Superscreen“ ist nun serienmäßig, Materialien und Verarbeitung wurden an mehreren Stellen überarbeitet.

Alle Details zum S-Klasse-Facelift lesen Sie bei AUTO BILD.

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