Schießerei an mexikanischen Pyramiden – Eine Tote, mehrere Verletzte
An den Pyramiden von Teotihuacán hat ein bewaffneter Mann das Feuer eröffnet. Eine kanadische Touristin starb, sechs weitere Menschen wurden verletzt. Der Schütze tötete sich selbst.
An der archäologischen Stätte Teotihuacán nördlich von Mexiko-Stadt ist es zu einem Schusswaffeneinsatz gekommen. Ein unbekannter Angreifer eröffnete das Feuer auf Besucher des UNESCO-Weltkulturerbes und tötete dabei eine kanadische Touristin. Sechs weitere Menschen erlitten Verletzungen.
Nach der Tat richtete der Schütze die Waffe gegen sich selbst. Von den Verletzten erlitten vier Personen Schusswunden, zwei weitere wurden bei Stürzen in Mitleidenschaft gezogen. Unter den Opfern befinden sich auch Touristen aus Kolumbien und Russland. Die Verletzten wurden medizinisch versorgt.
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum reagierte bestürzt auf das Vorkommnis. Sie kündigte umfassende Ermittlungen an und betonte die Solidarität mit den Betroffenen und ihren Angehörigen. Zudem teilte sie mit, dass sie in Kontakt mit der kanadischen Botschaft stehe. Die weltberühmten Pyramiden von Teotihuacán, darunter die Sonnen- und Mondpyramide, gehören zu Mexikos bedeutendsten Touristenzielen.