Völler besorgt über Sicherheitslage in Mexiko vor WM
Wenige Monate vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko sprechen Sicherheitsbedenken für sich. DFB-Sportdirektor Rudi Völler äußert sich besorgt über die Lage im Gastgeberland.
Nach der Tötung eines führenden Drogenbosses durch mexikanische Sicherheitskräfte ist es in dem Land zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Anhänger des getöteten Kartellchefs haben vielerorts Feuer gelegt und Straßensperren errichtet. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben.
Die Situation beunruhigt auch Rudi Völler. Der DFB-Sportdirektor bezeichnete die Zustände als besorgniserregend und hofft auf eine Beruhigung der Lage bis zum Turnierstart am 11. Juni. Deutschland und mehrere andere Länder haben Reisewarnungen für Mexiko ausgegeben. Bereits geplante Fußballspiele wurden verschoben oder abgesagt.
Die Weltmeisterschaft wird in Mexiko, den USA und Kanada ausgetragen. Im größten nordamerikanischen Land sollen insgesamt 13 Partien stattfinden, unter anderem in Mexiko-Stadt und Monterrey.