Mexiko: Unruhen nach Tötung des mexikanischen Jalisco-Kartellchefs „El Mencho“
In Puerta Vallarta steht ein Bus in Flammen: Eine Taktik von Kartellen, um Militäreinsätze zu behindern. Foto: REUTERS
Mexiko-Stadt. Der Schlag gegen den meistgesuchten Mann Mexikos erfolgte im Morgengrauen: Mexikanische Soldaten haben am Sonntag nach Angaben des Verteidigungsministeriums den Drogenboss Nemesio Rubén Oseguera Cervantes, alias „El Mencho“, getötet. Nach Bekanntwerden der Nachricht kam es in weiten Teilen des Landes zu Chaos und Gewaltausschreitungen.
In Zusammenarbeit mit US-Geheimdiensten spürten die Streitkräfte den Anführer des Drogenkartells „Jalisco Nueva Generación“ (CJNG) demnach in einem Versteck in den Bergen des Bundesstaats Jalisco auf, um ihn festzunehmen. Bei Schusswechseln wurde der 59-Jährige laut offiziellen Angaben schwer verletzt und starb auf dem Weg ins Krankenhaus.
Als Reaktion auf die Tötung des Kartellchefs blockierten CJNG-Kämpfer in mehreren mexikanischen Städten Straßen mit brennenden Autos, Lastwagen und Bussen und legten Feuer, etwa in Supermärkten, Apotheken und Einzelhandelsgeschäften. In der Touristenstadt Puerto Vallarta an der Pazifikküste waren auf Videos brennende Autos und dichte Rauchwolken zu sehen, die zwischen den Gebäuden aufstiegen. Die Behörden riefen die Menschen dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen. Fluggesellschaften strichen umgehend Flüge nach Puerto Vallarta.
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