Moldau kämpft mit Dürre und Energiekrise
Moldau wird von anhaltender Trockenheit heimgesucht, während gleichzeitig explodierende Energiekosten zum Notstand führen. Die politische Opposition nutzt die Lage für pro-russische Signale.
Die Republik Moldau befindet sich in einer angespannten Lage: Eine andauernde Dürreperiode führt zu niedrigen Wasserständen in den Flüssen des Landes. Parallel dazu hat die Regierung wegen der gestiegenen Energiepreise den Energienotstand ausgerufen.
Die Kombination aus Wassermangel und hohen Stromkosten verschärft die Versorgungssituation erheblich. Besonders problematisch ist die Abhängigkeit von importierter Energie und die damit verbundenen finanziellen Belastungen für den kleinen südosteuropäischen Staat.
Im Zeichen dieser Krise versucht die Opposition, politisches Kapital zu schlagen. Beobachter berichten von Bestrebungen, die Notlage für eine pro-russische Positionierung zu nutzen – ein Manöver, das die ohnehin fragile politische Situation in Moldau weiter kompliziert.