Iran-Konflikt treibt Energie-Preise in die Höhe
Der Krieg im Nahen Osten verunsichert die Märkte: Rohöl und Gas werden deutlich teurer. Experten warnen vor weiteren Preissteigerungen, sollte sich der Konflikt verschärfen.
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran sorgen für massive Bewegungen auf den Rohstoffmärkten. Am Montag schnellte der Ölpreis um bis zu 14 Prozent nach oben, während Gasnotierungen sogar um 45 Prozent gegenüber der Vorwoche stiegen. Grund für die Turbulenzen sind zwei Faktoren: Zum einen wurden bereits einzelne Förderanlagen im Nahen Osten stillgelegt, zum anderen wächst die Befürchtung, dass der Iran wichtige Schifffahrtswege sperren könnte.
US-Präsident Trump kündigte am Montagabend an, dass weitere Luftangriffe folgen werden. Gleichzeitig musste das amerikanische Militär bereits Verluste beklagen – am Sonntag starben drei Soldaten, am Montag gingen mehrere Flugzeuge verloren. Die Vereinigten Staaten verstärken ihre Präsenz in der Region massiv.
Für die Weltwirtschaft zeichnet sich ein kostspieliges Szenario ab. Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate und der Libanon gelten nun als Krisengebiete, während Rohstoffhändler nervös auf weitere Eskalationen warten. Analysten befürchten, dass die Energiepreise weiter klettern könnten, sollte sich die militärische Lage zuspitzen.