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Trumpismus über Trump hinaus: Familiengeschäft und politische Bewegung

09. Januar 2026· Michael Reinhardt

Eric Trump deutet in einem Interview an, dass die Trump-Bewegung über die aktuelle Amtszeit hinauswirken wird. Mit 30 potenziellen Nachfolgern und eigenen politischen Ambitionen sieht er eine Zukunft ohne personelle Abhängigkeit vom Präsidenten.

Die politische Bewegung rund um Donald Trump wird sich nach Ende seiner zweiten Amtszeit nicht einfach auflösen. Das macht ein Interview mit Eric Trump deutlich, dem Sohn des US-Präsidenten, der gemeinsam mit seinem Bruder das Trump-Firmenimperium leitet. Dort arbeitet er auch an der Zukunft des Trumpismus als politische Kraft.

Auf die Frage nach der nächsten Generation der MAGA-Bewegung antwortet Eric Trump zuversichtlich: Es gebe rund 30 Kandidaten, die die Bewegung anführen könnten. Neben Vizepräsident J.D. Vance und Senator Marco Rubio nennt er auch Mitglieder der eigenen Familie. Ob er selbst künftig politische Ämter anstreben werde, lässt er bewusst offen – schließt es aber nicht aus.

Diese Aussagen deuten darauf hin, dass der Trumpismus weniger eine Bewegung um die Person Donald Trump ist, sondern vielmehr ein ideologisches Phänomen, das unabhängig vom einzelnen Politiker fortbesteht. Damit könnte die Trump-Familie und ihre Anhänger noch lange die amerikanische Politik prägen – ähnlich wie linke Strömungen der 1968er-Bewegung das Zeitgeschehen nachhaltig beeinflussten.

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