Tragödie im Mittelmeer: Dutzende Tote an italienischer Küste
An der italienischen Küste sind mindestens 15 Leichen angeschwemmt worden. Experten gehen davon aus, dass es sich um Migranten handelt, die beim Überqueren des Mittelmeers ums Leben kamen.
Eine erneute Tragödie im Mittelmeer hat sich an der italienischen Küste ereignet. Mindestens 15 Leichen wurden in den vergangenen Tagen an das Ufer gespült. Die Verstorbenen werden von Behörden als Migranten vermutet, die bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, ertrunken sind.
Die Funde ereigneten sich an verschiedenen Orten der italienischen Küstenlinie. In der Nähe des Badeortes Tropea am Festland machten Schüler einen der makabren Funde – sie entdeckten die Leiche eines Mannes, der eine orangefarbene Rettungsweste trug. Auch weitere Opfer wurden geborgen, darunter eine Frau, die sich nicht identifizieren ließ.
Der Fund unterstreicht einmal mehr die gefährliche Situation, mit der Migranten bei ihrem Versuch, nach Europa zu gelangen, konfrontiert sind. Die italienische Küste bleibt ein tragischer Endpunkt vieler gefährlicher Überfahrten über das Mittelmeer.