Münchner Brandanschlag von 1970 offenbar geklärt

Nach mehr als fünf Jahrzehnten haben Ermittler möglicherweise den Täter des tödlichen Anschlags auf ein jüdisches Altenheim identifiziert. Ein ehemaliger Neonazi soll das Feuer gelegt haben.
Ein rätselhafter Fall aus der Vergangenheit scheint endlich gelöst zu sein: Beim Brandanschlag auf ein jüdisches Altenheim in München im Jahr 1970 kamen sieben Menschen ums Leben. Lange Zeit blieb der Täter unbekannt, die Ermittlungen führten zu keinen verwertbaren Ergebnissen.
Nun berichten Ermittler, dass sie den mutmaßlichen Brandstifter identifiziert haben. Demnach soll ein Mann, der zur Tatzeit 25 Jahre alt war, das Feuer gelegt haben. Die Untersucher ordnen den Verdächtigen dem neonazistischen Spektrum zu.
Die Aufklärung dieses schweren Verbrechens nach über 50 Jahren zeigt die Arbeit moderner Ermittlungsmethoden. Die genauen Umstände der Aufklärung sind derzeit noch nicht öffentlich bekannt.