Görlitz: Zwei Männer nach tödlichem Hauseinsturz festgenommen
Die Explosion eines Wohnhauses in Görlitz forderte drei Todesopfer. Ermittler machen zwei Metalldiebe verantwortlich, die bei ihrer illegalen Suche nach Kupfer ein Gasleck verursacht haben sollen.
Nach dem verheerenden Einsturz eines Mehrfamilienhauses in Görlitz am 18. Mai sind zwei Verdächtige festgenommen worden. Ein 33-jähriger Pole und ein 27-jähriger Afghane sollen für die Explosion verantwortlich sein, die das Gebäude in der Innenstadt zerstörte und drei Menschen tötete.
Den Behörden zufolge waren die beiden Männer als Metalldiebe unterwegs und suchten nach Kupferkabeln und Schrott. Bei dem Versuch, eine Kupferleitung abzusägen, verursachten sie einem Gasleck, das zur Detonation führte. Die Verdächtigen flüchteten daraufhin vom Tatort.
Unter den Opfern befinden sich zwei rumänische Touristinnen sowie ein 48 Jahre alter Mann mit bulgarischer und deutscher Staatsangehörigkeit. Rettungskräfte suchten tagelang in den Trümmern nach den Verschütteten. Die beiden Festgenommenen befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.