Dani Alves muss mexikanischen Klub entschädigen
Der ehemalige Barcelona-Profi Dani Alves wurde verpflichtet, seinen früheren mexikanischen Arbeitgeber zu entschädigen. Ein internationales Schiedsgerichtsverfahren bestätigte die Forderung nach der Vertragsauflösung.
Der brasilianische Fußball-Profi Dani Alves muss den UNAM Pumas aus Mexiko finanziell entschädigen. Das hat der Internationale Sportgerichtshof entschieden. Der Grund liegt in einer Vertragsklausel, die Ausgleichszahlungen vorsieht, wenn der Spieler in einen öffentlichen Skandal verwickelt wird.
Alves war im Juli 2022 zu den Pumas gewechselt. Weniger als ein Jahr später wurde er in Barcelona festgenommen und wegen eines Vorwurfs der Vergewaltigung angeklagt. Nach einer Verurteilung in erster Instanz sprach ihn ein Berufungsgericht im März 2024 frei. Das Gericht zweifelte die Glaubwürdigkeit der Vorwürfe an. Der Klub löste daraufhin seinen Vertrag mit dem 42-Jährigen auf.
Die genaue Entschädigungssumme wurde nicht veröffentlicht. Medienberichten zufolge hatte der mexikanische Verein ursprünglich Schadensersatz und Gebühren im Umfang von über sechs Millionen US-Dollar gefordert. Mit der Schiedsgerichtsentscheidung liegt nun ein abschließendes Urteil vor – mehr als sechs Monate nach Alves' Freispruch.