Nachbarländer skeptisch zu israelischer Wahl
Libanon und Syrien verfolgen die israelische Knesset-Wahl aufmerksam. Doch selbst bei einem Wahlverlust von Ministerpräsident Netanjahu rechnen die Nachbarstaaten nicht mit einer grundlegenden Kursänderung.
Im Libanon und in Syrien wird die anstehende israelische Parlamentswahl mit großem Interesse verfolgt. Die Nachbarstaaten erhoffen sich möglicherweise ein Zeichen für veränderte politische Weichenstellungen, falls Premierminister Netanjahu scheitert.
Allerdings überwiegt in beiden Ländern die Skepsis: Fachleute gehen davon aus, dass sich an Israels außenpolitischem Kurs auch bei einem Regierungswechsel vorerst wenig ändern dürfte. Die grundsätzliche Politik gegenüber den Nachbarländern wird demnach eine stabilere Größe bleiben als eventuelle personelle Veränderungen an der Spitze.