Netanjahu sagt Friedensrat zu – Trump lädt mehrere Länder ein
Israels Regierungschef nimmt an Trumps Friedensinitiative für Gaza teil. Auch Marokko, China und Russland erhalten Einladungen. Parallel eskalieren die Spannungen im Iran und Syrien.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Teilnahme am sogenannten Friedensrat für den Gazastreifen zugesagt, den US-Präsident Donald Trump initiiert hat. Das Gremium ist Teil von Trumps neuem Friedensplan für die Region und soll auf dauerhafte Lösungen hinarbeiten.
Mit Einladungen bewirbt sich die US-Regierung auch um internationale Unterstützung: Marokko ist bereits als Gründungsmitglied beigetreten, China, Russland, Frankreich und mehrere weitere Länder haben Einladungen erhalten. Nach Angaben aus US-Regierungskreisen können Staaten mit einer Milliarde Dollar Beitrag einen dauerhaften Platz im Rat sichern, statt nur für drei Jahre vertreten zu sein. Das Geld soll in den Wiederaufbau Gazas fließen.
Während die Diplomatie vorangeht, spitzt sich die Lage anderswo zu: Der Iran warnt die USA vor Angriffen auf sein geistliches Oberhaupt Ajatollah Chamenei und droht mit schwerwiegenden Konsequenzen. In Syrien brechen unterdessen Kämpfe zwischen der Regierung und kurdischen Milizen das gerade verkündete Waffenstillstandsabkommen auf. Auch gibt es Sorgen vor Massenausbrüchen aus IS-Gefängnissen.