Trump erwägt Militärschlag gegen Iran – USA verstärken Präsenz
Die USA verstärken ihre Militärpräsenz in der Golfregion und schließen einen Präventivschlag gegen den Iran nicht aus. Trump signalisiert gleichzeitig Gesprächsbereitschaft. Parallel verschärft die EU ihre Sanktionen gegen Teheran.
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nehmen zu. Präsident Trump kündigte an, dass mehrere Kriegsschiffe Richtung Iran unterwegs sind, betonte aber auch, dass Gespräche möglich wären. Laut Medienberichten erwägt die US-Regierung sogar einen militärischen Einsatz gegen die Führung in Teheran, möglicherweise um einen Regimewechsel herbeizuführen. Außenminister Marco Rubio warnte den Iran vor Angriffen und behielt sich militärische Gegenmaßnahmen vor.
Im Fokus steht auch Irans Atomprogramm. Trump fordert ein Abkommen ohne Atomwaffen und droht andernfalls mit Militärschlägen. Der Iran lehnt jede Beschränkung seines Atomprogramms ab und beharrt auf seinem Recht, fortgeschrittene Nukleartechnologie zu nutzen.
Auf europäischer Seite verschärft die EU ihre Sanktionen gegen den Iran. Die Außenminister einigten sich darauf, die Islamischen Revolutionsgarden als Terrororganisation einzustufen – ein symbolisch wichtiger Schritt nach der blutigen Niederschlagung von Massenprotesten. Dabei sind Tausende Menschen ums Leben gekommen, Zehntausende wurden verhaftet.
Der iranische Präsident räumte unterdessen erstmals Fehler ein und forderte einen realistischeren Ansatz. Trotz interner Schwächen scheint die Führungsriege in Teheran bislang stabil zu sein, wie US-Geheimdienste einschätzen.