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Netanjahu behält Macht trotz Wahlstau in Israel

28. Oktober 2026· Miriam Scholz

Bei der israelischen Wahl gibt es keinen klaren Gewinner. Während die Koalitionsverhandlungen stocken, bleibt Ministerpräsident Netanjahu handlungsfähig – mit Auswirkungen auf die gesamte Region.

Die israelische Wahl hat keine eindeutige Mehrheit für ein Regierungslager gebracht. Das bedeutet: Koalitionsverhandlungen stehen an – und die könnten sich hinziehen. Während Politiker um Bündnisse ringen, bleibt Benjamin Netanjahu vorläufig im Amt des Ministerpräsidenten und kann weiterhin politische Entscheidungen treffen.

Diese Situation hat erhebliche Konsequenzen für die Palästinenser und die Nachbarländer. Netanjahus Politik im Gazastreifen und Westjordanland wird also vorerst ungebrochen fortgesetzt – unabhängig davon, wie lange die Regierungsbildung dauert. Die gesamte Region bleibt damit von dieser innenpolitischen Pattsituation geprägt.

Unklar ist, wann ein stabiles Kabinett aus den Verhandlungen hervorgehen wird. Bis dahin verwaltet Netanjahu die Amtsgeschäfte und kann bei zentralen Fragen eigenständig agieren.

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