Netanjahu kritisiert Europa scharf wegen Palästina-Anerkennung
Israels Ministerpräsident wirft westlichen Staaten vor, dem Terror nachzugeben. Die Anerkennung eines palästinensischen Staates bezeichnet er als Belohnung für die Hamas.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in einem Interview heftige Vorwürfe gegen europäische Länder erhoben. Anlass ist die Entscheidung von Frankreich, Großbritannien, Belgien und Kanada, einen palästinensischen Staat anzuerkennen. Netanjahu wirft diesen Staaten vor, dem islamistischen Terrorismus nachzugeben und damit die Hamas zu belohnen.
Der israelische Premier sieht in der Anerkennung Palästinas ein fatales Signal an die Terrororganisation, ihren Kampf gegen Israel fortzusetzen. Im Gegensatz dazu lobt er den Friedensplan des US-Präsidenten Trump. Europa habe nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 durch Massendemonstrationen mit Hamas-Unterstützung die falsche Botschaft gesendet.
Netanjahu fordert die europäischen Regierungen auf, ihre Politik zu überdenken und den Terror entschieden zu bekämpfen, anstatt seinen Forderungen nachzugeben. Israel stelle sich als Vorderlinie gegen einen globalen islamistischen Terror dar. Gleichzeitig äußert er Hoffnung auf Fortschritte bei den Geiselfreilassungsverhandlungen in Ägypten.