Neue Gebühr auf Pakete aus Nicht-EU-Ländern: Das musst du wissen
Die EU führt eine Mindestgebühr von zwei Euro pro Paket aus Ländern außerhalb der Europäischen Union ein. Ziel ist es, die Menge an Kleinpaketen zu regulieren. Was bedeutet das für Verbraucher?
Jährlich landen Milliarden von Kleinpaketen in der Europäischen Union – vor allem aus Nicht-EU-Ländern. Um diese massive Menge zu bremsen, greift Brüssel nun zu einer neuen Maßnahme: Ab sofort wird auf solche Sendungen eine Gebühr von mindestens zwei Euro erhoben.
Hintergrund der Regelung ist die Überbelastung der europäischen Logistik. Die Flut an günstigen Kleinpaketen, häufig direkt von Online-Plattformen aus Asien bestellt, führt zu Engpässen bei Postdienstleistern und in Zollbehörden. Mit der neuen Gebühr soll diese Entwicklung gebremst werden.
Für Verbraucher könnte das bedeuten, dass Produkte aus dem Nicht-EU-Ausland leicht teurer werden – falls Verkäufer die Gebühren an Käufer weitergeben. Allerdings bleibt abzuwarten, wie stark dieser Effekt tatsächlich ausfällt und ob Anbieter die Kosten vollständig weitergeben werden.