Neujahrsansprachen weltweit: Putin spricht von Sieg, Xi droht Taiwan
Zum Jahreswechsel haben Führungspersönlichkeiten ihre Neujahrsbotschaften verbreitet. Während Putin Durchhalteparolen ausgab, bekräftigte Chinas Xi-Jinping Ansprüche auf Taiwan. Andere Staatschefs setzten auf Hoffnung und Warnung.
Traditionell nutzen Regierungschefs den Jahreswechsel für Ansprachen an ihre Bevölkerung. Die diesjährigen Botschaften fallen teilweise düster aus und zeigen geopolitische Spannungen.
Der russische Präsident Putin bekräftigte in seiner aufgezeichneten Videoansprache seinen Glauben an einen militärischen Sieg in der Ukraine. Parallel dazu versicherte Chinas Präsident Xi Jinping nach Militärmanövern rund um Taiwan, dass eine Wiedervereinigung der Insel mit China unaufhaltsam sei – eine klare Ankündigung möglicher Gewaltanwendung. Dagegen appellierte UN-Generalsekretär Guterres an die Weltpolitik, Menschen und Umwelt über Konflikte zu stellen.
Der ukrainische Präsident Selenskyj sprach seiner kriegsgeprägten Nation Mut zu, während Polens Premierminister Tusk vor dem Hintergrund der Drohnenüberflüge Russlands für Wahrheit und Stabilität warb. Deutschlands politische Führung äußerte sich bislang nicht mit klassischen Neujahrsansprachen.